Ultraschall der Gelenke

Dr. med. David Yurttas ist Inhaber des DEGUM III Zertifikats für Arthrosonographie

Ultraschalluntersuchungen von Gelenken werden als Arthro-Sonographie bezeichnet.

Das Verfahren

Die Arthro-Sonographie zählt zu den nichtinvasiven, das heißt nicht in den Körper eindringenden, diagnostischen Verfahren. Bei der Sonographie können sowohl die Weichteile als auch die Knochenoberfläche / knöcherne Leitlinien dargestellt und beurteilt werden. 

Veränderungen von Sehnen, Muskeln, Menisken und Schleimbeuteln können sehr gut dargestellt werden. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.

Eine Arthro-Sonographie sollte durchgeführt werden bei:

  • Gelenkverletzungen
  • unklaren Gelenkschwellungen
  • unklaren Gelenkschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • V.a. Gelenkerguß
  • Veränderungen an den Weichteilen

Eine Arthro-Sonographie dient dem Nachweis von:

  • Tendinitis (Sehnenentzündung)
  • Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung)
  • Paratendenitis – Entzündung des Sehnengleitgewebes
  • Gelenkergüssen
  • Rotatorenmanschettenveränderungen an der Schulter
  • Tendinosen – degenerative Veränderungen der Sehnen
  • bei Kindern oft auch zur Beurteilung von Knochenbrüchen (dadurch lässt sich oft die Strahlenbelastung durch Röntgenverlaufsaufnahmen vermeiden)

Des Weiteren wird die Arthro-Sonographie als Hilfe bei der Punktion von Gelenken und Blutergüssen eingesetzt. 

Hierdurch lassen sich bei Injektionen die Medikamente zielgenau applizieren. 

 

Ihr Nutzen

Die Arthro-Sonographie ermöglicht die frühzeitige Erkennung krankhafter Veränderungen der Gelenke, so dass eine Therapie rechtzeitig durchgeführt werden kann.

Sie kann zur Ergänzung von Röntgenaufnahmen und MRT-Untersuchungen herangezogen werden.

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